Zu Fuß von Grábrók zum Glanni: Krater und Wasserfall an einem Vormittag

Zwei der am leichtesten zugänglichen Naturerlebnisse in Westisland liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt in der Nähe von Bifröst: der Krater Grábrók und der Wasserfall Glanni am Fluss Norðurá. Beide sind für sich genommen kurze, einfache Spaziergänge. Am besten lässt man sie sich zu einem gemeinsamen Vormittag verbinden: Erklimmen Sie zuerst den Kraterrand und steigen Sie dann hinab zum Wasserfall und dem ruhigen Becken gleich dahinter. Hier erfahren Sie, wie Sie beide Highlights ganz entspannt miteinander verbinden können.
Beginnen Sie mit dem Krateraufstieg
Grábrók erhebt sich rund 170 Meter über das umliegende Lavafeld, direkt an der Route 1 (der Ringstraße), etwa 1,5 bis 2 Autostunden nördlich von Reykjavík. Der Weg zum Kraterrand ist mit Holzstufen und einem Holzsteg ausgebaut – insgesamt rund 300 Stufen –, sodass der Untergrund selbst nach Regen gut begehbar und stabil ist. Der Aufstieg dauert etwa 20 Minuten, und die gesamte Umrundung des Kraterrands inklusive Fotostopps nimmt etwa 30 bis 45 Minuten in Anspruch. Von oben bietet sich Ihnen ein fantastischer 360-Grad-Blick hinab in den Kraterkessel und weit über die Landschaft des Borgarfjörður. (Mehr Details zum Aufstieg selbst finden Sie in unserem separaten Beitrag über den Grábrók.)
In wenigen Minuten zum Glanni
Zurück am Parkplatz ist der Glanni mit dem Auto nur etwa 5 Minuten entfernt. Fahren Sie wieder auf die Route 1 und achten Sie kurz vor Bifröst auf die ausgeschilderte Abzweigung zum Glanni; eine kurze Schotterpiste führt zu einem markierten Parkplatz. Von dort aus sind es etwa 5 Minuten Fußweg auf einem einfachen Pfad zur Aussichtsplattform oberhalb des Wasserfalls. Hier stürzt die Norðurá – einer der bekanntesten Lachsflüsse Islands – über eine breite Lavastufe hinab. Wenn Sie lieber nicht fahren möchten, verbindet auch ein etwa 1,5 km langer Wanderweg am Flussufer das Kratergebiet zu Fuß mit dem Wasserfall.
Ausklang an der Paradísarlaut
Kehren Sie am Glanni noch nicht um. Etwa 450 Meter weiter liegt Paradísarlaut, eine kleine, kristallklare Oase, die von Birken und moosbedeckter Lava umgeben ist – ein wunderbar friedlicher Ort, um kurz zu verweilen oder ein mitgebrachtes Picknick zu genießen. Dieser kleine Abstecher verlängert den Ausflug kaum und rundet den Vormittag perfekt ab, bevor es zurück auf die Straße geht.
- Anreise: Beide Stopps liegen direkt an oder kurz abseits der Route 1 nahe Bifröst, etwa 35 Autominuten von Hvítárbakki im Borgarfjörður entfernt.
- Dauer: Planen Sie etwa 2,5 bis 3 Stunden für beide Ziele ein, inklusive der kurzen Fahrt dazwischen.
- Schwierigkeit: Leicht. Der Grábrók-Weg ist mit Stufen und Geländern ausgestattet; die Wege zum Glanni und zur Paradísarlaut sind flach und unkompliziert.
- Das sollten Sie einpacken: Festes Schuhwerk, eine winddichte Jacke (auf dem Kraterrand kann es windig sein), Wasser und ein kleiner Snack für die Pause an der Oase.
- Beste Zeit: Am frühen Morgen, wenn die Wege noch ruhig sind und das Licht weich auf den Krater fällt. Die Spaziergänge sind ganzjährig machbar, aber bei Frost oder starkem Regen sollten Sie besonders auf die Bodenverhältnisse achten.
Wo Sie übernachten können
Übernachten Sie in den Hvítá Trucks, unseren umgebauten Expeditions-Trucks direkt am Ufer des Flusses Hvítá in Hvítárbakki im Borgarfjörður. Von hier aus sind es nur etwa 35 Minuten zu den beiden Ausflugszielen Grábrók und Glanni. Sie können also ganz entspannt nach dem Frühstück aufbrechen, beide Wege erkunden und pünktlich zum Mittagessen wieder zurück sein – um den Nachmittag gemütlich am Fluss zu verbringen. Buchen Sie direkt auf Ourhotels.is für den besten Preis.
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.